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Aktuelles

HeBEC Meetings

Unser letztes Treffen konzentrierte sich auf die Verfeinerung des integrierten theoretischen Rahmens für Resilienz im Kontext des Klimawandels. Die Diskussionen betonten die Notwendigkeit, neben sozialen und ökologischen Faktoren auch politische, kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Dimensionen einzubeziehen, um einen umfassenden Ansatz zu gewährleisten. Die Mitglieder betonten die Bedeutung der Akzeptanz von assistiver Technologie und verdeutlichten die Unterschiede zwischen gesellschaftlicher und ökologischer Ebene innerhalb des Modells. Wir untersuchten auch kognitive versus impulsive Reaktionen auf Stress und Entscheidungsprozesse unter klimabezogenen Herausforderungen. Die Pläne für Teilversuche und sekundäre Datenanalysen, die im Januar 2026 beginnen sollen, wurden bestätigt. Das Treffen endete mit einer offenen Diskussion über die zukünftige Zusammenarbeit und Forschungsschwerpunkte.

HeBEC Workshop 1: Zusammenfassung

Am 4. September 2025 veranstaltete das HeBEC-Netzwerk seinen ersten Workshop in Hannover (Deutschland), bei dem eine interdisziplinäre Gruppe von Forscher*innen zusammenkam, um die Schnittstelle zwischen Klimawandel, psychischer Gesundheit und Technologieakzeptanz zu untersuchen. Der Workshop markierte den offiziellen Start der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationsaktivitäten des Netzwerks.

Highlights

  • Schlüsselimpuls 1: Selbstwirksamkeit, unterstützende Technologie, individuelle und planetare Gesundheit: Erweiterung des HAPA-Modells auf umweltfreundliches Verhalten (Professor Dr. Ralf Schwarzer, Freie Universität Berlin)
  • Schlüsselimpuls 2: KI-Unterstützung für Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz – Ergebnisse von AI.ASSIST und AI-Compass Inclusive (Rolf Feichtenbeiner, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz – DFKI Labor Berlin)

Während des ersten HeBEC-Workshops diskutierten die Teilnehmer die ersten Ziele und verständigten sich auf die Ausrichtung der Zusammenarbeit des Netzwerks. Die Gruppe tauschte Erkenntnisse und Forschungsbeiträge aus und legte damit den Grundstein für die gemeinsamen Aktivitäten:

  • Entwicklung eines integrierten theoretischen Rahmens zum Verständnis klimabezogener psychologischer Prozesse
  • Durchführung einer Metaanalyse bestehender Studien zu psychischer Gesundheit und klimabezogenen Ereignissen
  • Durchführung von Sekundäranalysen unter Verwendung von Längsschnittdatensätzen
  • Gemeinsame Beiträge: Die Mitglieder präsentierten Abstracts und laufende Projekte, darunter Resilienzmodellierung, KI-basierte Frühwarnsysteme, physiologische Signalanalyse und Mensch-Roboter-Interaktion
  • Meta-Analyse-Projekt: Es wurde eine umfangreiche Datenbank mit Studien zu psychischer Gesundheit und Naturgefahren vorgestellt, die die Grundlage für zukünftige Analysen mit Schwerpunkt auf Europa bildet
  • Nächste Schritte: Für November 2025 ist ein virtuelles Treffen geplant

Der Workshop förderte einen intensiven Dialog, den interdisziplinären Austausch und das gemeinsame Engagement, klimabezogene Herausforderungen durch psychologische Erkenntnisse und technologische Innovationen anzugehen.