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Aktuelles

HeBEC Meeting 4 (März 2026)

Das HeBEC-Netzwerk hielt am 5. März 2026 sein viertes virtuelles Treffen ab, bei dem sich Mitglieder aus den Bereichen Psychologie, Ingenieurwesen, Datenwissenschaft und Gesundheitstechnologie versammelten, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Gruppe voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Präzisierung wichtiger wissenschaftlicher Ausrichtungen und die Koordinierung der laufenden gemeinsamen Arbeit. Ein zentrales Thema war die Einbeziehung klimabedingter Stressfaktoren in das menschliche Wohlbefinden durch technologische Innovationen. Die Mitglieder untersuchten konzeptionelle Zusammenhänge zwischen Umweltveränderungen, finanziellen und sozialen Stressoren sowie physiologischen Reaktionen und hoben dabei Möglichkeiten für multimodale Sensorik, KI-gestützte Analysen und robotergestützte Interventionen hervor. In den Beiträgen wurde die Notwendigkeit evidenzbasierter, theoretisch fundierter Ansätze zur psychischen Resilienz betont, wobei die Bedeutung von Verhaltensaktivierung, frühzeitigen unterstützenden Signalen und kontextsensitiven Mikrointerventionen hervorgehoben wurde. Es wurden aktuelle Informationen zu laufenden Analysen ausgetauscht. Die Planung für den zweiten Präsenz-Workshop von HeBEC wurde fortgesetzt; dieser findet vom 14. bis 15. September 2026 in Aberdeen statt und umfasst ein 1,5-tägiges Programm sowie die Teilnahme eingeladener Experten. Das nächste virtuelle Treffen findet am 7. Mai 2026 statt.

 

HeBEC Meeting 3 (Januar 2026)

Während der dritten HeBEC-Sitzung überprüften die Mitglieder den Fortschritt unserer laufenden Zusammenarbeit und legten die Prioritäten für die kommenden Monate fest. Die Sitzung begann mit einer kurzen Begrüßung und einer Zusammenfassung der Sitzungsziele, gefolgt von einem Überblick über die wichtigsten Ergebnisse unserer systematischen Literaturrecherche und Metaanalyse. Offene Fragen aus dem vorangegangenen Protokoll wurden geklärt, um Klarheit und Kontinuität zu gewährleisten.

Anschließend diskutierten die Mitglieder Folgepunkte aus früheren Sitzungen, darunter die Weiterentwicklung des HeBEC-Modells für unser Konzeptpapier und einen aktuellen Stand zu den für anstehende Sekundärdatenanalysen identifizierten Datensätzen. Wie im Workshop 1 vereinbart, wurden mehrere relevante Datensätze und zugehörige Materialien zusammengestellt und der Gruppe zugänglich gemacht.

Eine koordinierte Diskussion über Sekundäranalysen konzentrierte sich auf verfügbare Datensätze, geplante Analyseansätze und die Zuweisung von Verantwortlichkeiten. Die Gruppe identifizierte ein bis zwei vorrangige Analyseansätze, die zuerst verfolgt werden sollen, um sicherzustellen, dass die Bemühungen fokussiert und effizient bleiben.

Mit Blick auf die Zukunft fasste die Gruppe wichtige Entscheidungen und nächste Schritte zusammen, darunter die Vorbereitungen für anstehende Aktivitäten im Jahr 2026. Die Pläne für den Workshop 2, der für den 14. und 15. September 2026 in Aberdeen angesetzt ist, wurden bestätigt, und das nächste virtuelle Treffen findet am 5. März 2026 statt. Die Mitglieder beendeten das Treffen mit einem offenen Gedankenaustausch und weiteren Themen für zukünftige Diskussionen.

HeBEC Meeting 2 (November 2025)

Im Anschluss an unseren produktiven ersten Workshop im September stand bei dem nächsten virtuellen Treffen die Weiterentwicklung des integrierten theoretischen Rahmens für Resilienz im Kontext des Klimawandels im Mittelpunkt. In den Diskussionen wurde deutlich, dass für einen umfassenden Ansatz neben sozialen und ökologischen Faktoren auch politische, kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Dimensionen einbezogen werden müssen. Die Mitglieder betonten die Bedeutung der Akzeptanz assistiver Technologien und präzisierten die Unterscheidungen zwischen gesellschaftlicher und ökologischer Ebene innerhalb des Modells. Wir untersuchten zudem kognitive versus impulsive Reaktionen auf Stress sowie Entscheidungsprozesse angesichts klimabedingter Herausforderungen. Es wurden Pläne für Teilversuche und Sekundärdatenanalysen bestätigt, die im Januar 2026 beginnen sollen. Das Treffen endete mit einer offenen Diskussion über die zukünftige Zusammenarbeit und Forschungsschwerpunkte.

HeBEC Meeting 1 (Juli 2025)

Das Treffen des HeBEC-Netzwerks begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmenden ihre Fachgebiete vorstellten, die von psychischer Gesundheit über psychische Resilienz bis hin zu digitalen und sensorbasierten Technologien sowie gesundheitlichen Ungleichheiten reichten. Dieser Austausch unterstrich die interdisziplinären Stärken des Netzwerks und legte den Grundstein für die Zusammenarbeit.

Es folgte ein Überblick über die Ziele, Rollen und Zuständigkeiten des Netzwerks, einschließlich der Pläne zur Einrichtung einer eigenen HeBEC-Website. Die Website wird als zentrale Plattform für den Austausch von Sitzungszusammenfassungen, Erkenntnissen und laufenden Aktivitäten dienen und von der FHM eingerichtet und gepflegt werden.

Ein zentraler Schwerpunkt des Treffens war die Diskussion einer geplanten Metaanalyse, die die Zusammenhänge zwischen psychischer Gesundheit und klimabedingten Herausforderungen untersucht. Die Teilnehmer debattierten über den Umfang der Analyse, darunter auch darüber, ob Erdbeben angesichts ihres potenziellen indirekten Zusammenhangs mit dem Klimawandel berücksichtigt werden sollten. Ein Entwurf für die Vorregistrierung wurde zur Begutachtung bereitgestellt, und interessierte Mitglieder wurden eingeladen, sich beim Centre for Open Science zu registrieren.

Die Gruppe legte zudem den Zeitplan für das erste Präsenztreffen am 4. September fest. Das Programm umfasst eine Vorstellung der Ziele des Netzwerks, kurze Präsentationen aller Mitglieder, Rundtischgespräche sowie einen Hauptvortrag eines Experten für Gesundheitspsychologie. Praktische Fragen, darunter Unterkunft und Reisevorbereitungen, wurden geklärt. Die Mitglieder einigten sich auf die nächsten Schritte, darunter die Erstellung kurzer Biografien, institutioneller Logos und Zusammenfassungen der individuellen Forschungsinteressen für die Website.


HeBEC Workshop 1: Zusammenfassung

Am 4. September 2025 veranstaltete das HeBEC-Netzwerk seinen ersten Workshop in Hannover (Deutschland), bei dem eine interdisziplinäre Gruppe von Forscher*innen zusammenkam, um die Schnittstelle zwischen Klimawandel, psychischer Gesundheit und Technologieakzeptanz zu untersuchen. Der Workshop markierte den offiziellen Start der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationsaktivitäten des Netzwerks.

Highlights

  • Schlüsselimpuls 1: Selbstwirksamkeit, unterstützende Technologie, individuelle und planetare Gesundheit: Erweiterung des HAPA-Modells auf umweltfreundliches Verhalten (Professor Dr. Ralf Schwarzer, Freie Universität Berlin)
  • Schlüsselimpuls 2: KI-Unterstützung für Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz – Ergebnisse von AI.ASSIST und AI-Compass Inclusive (Rolf Feichtenbeiner, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz – DFKI Labor Berlin)

Während des ersten HeBEC-Workshops diskutierten die Teilnehmer die ersten Ziele und verständigten sich auf die Ausrichtung der Zusammenarbeit des Netzwerks. Die Gruppe tauschte Erkenntnisse und Forschungsbeiträge aus und legte damit den Grundstein für die gemeinsamen Aktivitäten:

  • Entwicklung eines integrierten theoretischen Rahmens zum Verständnis klimabezogener psychologischer Prozesse
  • Durchführung einer Metaanalyse bestehender Studien zu psychischer Gesundheit und klimabezogenen Ereignissen
  • Durchführung von Sekundäranalysen unter Verwendung von Längsschnittdatensätzen
  • Gemeinsame Beiträge: Die Mitglieder präsentierten Abstracts und laufende Projekte, darunter Resilienzmodellierung, KI-basierte Frühwarnsysteme, physiologische Signalanalyse und Mensch-Roboter-Interaktion
  • Meta-Analyse-Projekt: Es wurde eine umfangreiche Datenbank mit Studien zu psychischer Gesundheit und Naturgefahren vorgestellt, die die Grundlage für zukünftige Analysen mit Schwerpunkt auf Europa bildet
  • Nächste Schritte: Für November 2025 ist ein virtuelles Treffen geplant

Der Workshop förderte einen intensiven Dialog, den interdisziplinären Austausch und das gemeinsame Engagement, klimabezogene Herausforderungen durch psychologische Erkenntnisse und technologische Innovationen anzugehen.