Unser Forschungsschwerpunkt
Das HeBEC-Netzwerk untersucht sechs zentrale Fragen an der Schnittstelle von Klimawandel, Gesundheit, Verhalten und Technologie:
- Klima und psychische Gesundheit
Wie sieht der langfristige Zusammenhang zwischen steigenden Temperaturen, Naturgefahren, psychischen Störungen und der psychischen Gesundheit von Erwachsenen aus, und wie beeinflussen Indikatoren für die Akzeptanz von Technologien die Bereitschaft, kleine und große technologische Lösungen zur Minderung dieser Auswirkungen zu nutzen oder zu akzeptieren?
- Ökoangst
Wie wirkt sich Ökoangst als emotionale Reaktion auf Umweltveränderungen langfristig auf das psychische Wohlbefinden des Einzelnen aus, und inwiefern könnte die Akzeptanz von Technologien mit der Einführung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Ökoangst zusammenhängen?
- Schutzfaktoren
Welche Rolle spielen psychologische Schutzfaktoren – wie soziale Kompetenzen oder Bewältigungsstrategien – bei der Minderung klimawandelbedingter psychischer Gesundheitsprobleme in realen Gemeinschaften und Online-Umgebungen, und wie wirken diese mit der Akzeptanz neuer Technologien zusammen?
- Künstliche Intelligenz (KI) und neue Technologien
Wie können aktuelle technologische Entwicklungen, darunter generative künstliche Intelligenz, wirksame Strategien zur Bewältigung klimawandelbedingter psychischer Herausforderungen liefern, und welche sind die wichtigsten Akzeptanzindikatoren, die ihre Einführung im Laufe der Zeit beeinflussen?
- Technologieeinsatz und -anpassung
Inwieweit beeinflusst der Technologieeinsatz von Erwachsenen, gemildert durch ihre Akzeptanz spezifischer technologischer Lösungen, die Beziehung zwischen Klimawandel und psychischer Gesundheit?
- Gesellschaftliche Akzeptanz
Wie gut passen innovative, technologiebasierte Interventionen zu verschiedenen natürlichen und sozioökologischen Kontexten, um langfristige Verhaltensänderungen bei Erwachsenen zu fördern, und welche Rolle spielen individuelle und öffentliche Akzeptanzindikatoren bei der Sicherstellung ihrer Wirksamkeit und Akzeptanz?
Was wir tun
In den nächsten drei Jahren wird das HeBEC-Netzwerk:
- einen integrierten theoretischen Rahmen entwickeln, der erklärt, wie sich der Klimawandel auf die psychische Gesundheit und das Verhalten auswirkt
- Meta-Analysen und Sekundärdatenstudien unter Verwendung groß angelegter Datensätze durchführen
- innovative Technologien – KI, digitale Tools, Sensoren und Robotik –, die die individuelle Resilienz unterstützen können
- internationale Workshops und Online-Meetings veranstalten, bei denen Experten aus den Bereichen Psychologie, Gesundheit, Klimawissenschaft und Ingenieurwesen zusammenkommen
- die Ergebnisse in Fachzeitschriften veröffentlichen, Erkenntnisse auf globalen Konferenzen austauschen und mit politischen Entscheidungsträgern und Praktikern in Kontakt treten
Unsere Vision
Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der Gesellschaften besser dafür gerüstet sind:
- die psychische Gesundheit und Widerstandsfähigkeit angesichts des Klimawandels zu stärken
- nachhaltige Verhaltensänderungen im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu fördern
- die Kraft von Technologie und Innovation zu nutzen, um evidenzbasierte Maßnahmen zu ergreifen
- eine internationale Zusammenarbeit aufzubauen, die Forschung und Praxis miteinander verbindet
Durch die Integration von Wissenschaft, Technologie und Politik möchte das HeBEC-Netzwerk nicht nur den Planeten schützen, sondern auch das psychische Wohlbefinden der Menschen, die ihn bewohnen.